Sich in der Wahrheit
verankern

Andrew Cohen

 

In dem Buch „Gesichter der Freiheit“ spricht Andrew Cohen in seinem Interview über die Bedeutung, sich nach einer starken energetischen Öffnung in der neuen Realität zu stabilisieren oder zu verankern.

Er sagte, dass die Ich-Strukturen die Öffnung sehr leicht wieder schließen können, und dass daher die Notwendigkeit bestehe, an starken inneren Mustern zu arbeiten.

 

Ich bemerkte, dass viele Menschen die gleichen Erfahrungen machten, wie ich sie bei Papaji gemacht hatte. Nur dass das Endergebnis nicht dasselbe war, weil ich mich auf der anderen Seite stabilisiert hatte und die meisten meiner Schüler sich nicht stabilisierten.

Sie hatten diese tiefgreifenden Erleuchtungserfahrungen, durch die sie drei Wochen lang wie Feuer angezündet und verbrannt wurden, aber ich konnte sehen, nachdem ich sie beobachtet hatte, dass sie immer noch aus dem Ego heraus handelten.

Es gab immer noch Stolz, es gab immer noch unbewusstes Verhalten. Ich fragte mich, warum sie es nicht besser wussten. Ab einem bestimmten Punkt wurde mir klar, dass jeder seine eigene Arbeit machen muss.

Ich habe lange versucht, niemandem eine spirituelle Praxis zu lehren, da Papaji sagte, dass du immer schon da bist. Da das ist dein natürlicher Zustand ist. Das Bewusstsein ist bereits vollkommen frei.

Er sagte, wenn du denkst, dass du in der Zeit etwas tun musst, um aus der Zeit herauszutreten, ist dies ein selbstzerstörerisches Konzept. Denn wenn du bereits frei bist, gibt es keinen Ort, an den du gehen kannst, und es gibt nichts zu tun. Du musst dich jetzt nur bedingungslos dieser Wahrheit hingeben.

Ich habe das unterrichtet, aber mir wurde klar, dass die meisten Leute es zwar in einer Sekunde bekommen, wie viele Leute um ihn herum, aber nicht festhalten konnten. Sie konnten nicht dort verweilen. Ab einem bestimmten Punkt gab ich auf und fing an, Menschen auf altmodische Weise zu unterrichten.

Ich führte sie in ihre eigene erleuchtete Natur ein, so wie er mich in meine eigene erleuchtete Natur eingeführt hatte – aber ich sagte ihnen, dass sie daran arbeiten müssten, um diese aufrechtzuerhalten. Also fingen die Leute an, Meditation und Gesang zu üben und alle Arten von spirituellen Praktiken, die uns bekannt waren.

Weil sich um mich herum eine Gemeinschaft bildete, lernten wir uns alle sehr gut kennen. Jeder begann, sein Ego zu sehen – Momente zu sehen, in denen Menschen frei und klar sind, in denen Menschen in Stolz, Ego, Angst und Wut verloren sind.

Also begannen sie, ihre Fehler, ihre eigenen Schatten zu sehen und erkannten, dass man spirituelle Übungen machen muss. Sie mussten tiefer meditieren, bewusster sein, Transparenz üben.

Also begannen wir, an der Transzendenz des Egos zu arbeiten – nicht nur als Bewusstseinszustand, in dem der Meister uns die direkte Erfahrung unseres natürlichen Zustands jenseits des Egos gibt. Mir wurde klar, dass das für die meisten Menschen nicht genug war. Sie mussten lernen, ihr Ego durch das Üben des Bewusstseins, der Absicht, der höheren, spirituell inspirierten Willenskraft in Schach zu halten. Wir haben angefangen an all dem zu arbeiten.

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