Realisation and Doubts

Realisation und Zweifel

Eine selbstrealisierte Person wie Ramana Maharshi oder Eckhart Tolle, die ich ziemlich gut kenne, die haben es erreicht, das Ende der Zweifel, das Ende von allem, das Ende der Vasanas, der Tendenzen. Das gibt es sehr, sehr selten. Es ist ein sehr, sehr seltenes Ereignis.

         Für die meisten Menschen ist es eine kurze Öffnung, und dann schließt es sich wieder, vielleicht gibt es Zweifel oder man geht zurück in Meditation und versucht, es wieder zu bekommen. Für die meisten Menschen ist das alles.

           Ich sehe das jedenfalls so, und auch die meisten Lehrer, die ich kenne, mit denen ich darüber gesprochen habe, sagen das. Selbst nach ersten Erkennen oder dem eigentlichen Erwachen können diese Zweifel aufkommen und man vergisst das Erwachen oder verbindet es mit einem bestimmten Erlebnis. Oder man fragt sich: es war da, warum ist es jetzt nicht hier? Diese ganzen Dinge …

      Jim Carrey (der Komiker) hatte ein Erwachen bei Eckhart Tolle. Jim Carrey war erleuchtet oder hatte eine Art Erwachen. Dann sagte er: „Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und hatte es verloren.“

      In der Umgebung von Papaji gab es sicherlich das „Hab es – Hab es verloren Phänomen“ – hab es, ein paar Tage später, hab es verloren, hab es, hab es verloren. Ehrlich gesagt ist das wahrscheinlich eher die Norm, als Freiheit zu erlangen, nie wieder zu zweifeln und für immer und ewig frei zu sein.

       Mach dir deshalb keine Sorgen, wenn dir das passiert ist. Und wenn es dir nicht passiert ist, fantastisch, dann bist du gesegnet. Aber wenn es passieren sollte, mach dir keine Sorgen, bleib einfach auf dem Weg.

         Tu einfach, was du tun musst, denn deine Absicht und dein Wunsch ist, Freiheit zu erlangen, sonst nichts. Egal wie lange es dauert, egal was es braucht, dafür bist du hier, für die Freiheit – also stellst du tausendmal deine Fragen und hinterfragst tausendmal deine Zweifel.

 

Murray Jan 2020 Tiruvanamalai 

Eine Antwort

  1. Lieber John David
    In meinem Erleben gibt es kein großes Erwachen aber in vielen kleinen Dingen des alltäglichen Lebens ist plötzlich Freiheit da.
    Ich begreife immer tiefer was frei sein überhaupt
    bedeutet, dafür bin ich hier.
    Wenn ich mich frage:
    Wer bin ich und ich entspanne mich offen in diese Frage hinein, dann entsteht da so ein Abstand und eine Weite, so würde ich es beschreiben.
    Ist das Erwachen?!
    Diese Weite ist auch so oft da, aber nicht permanent so präsent. Es ist echt schwierig in Worte zu fassen.
    Ich spüre kein Bestreben nach Erwachen, irgend etwas erreichen zu wollen… es ist gut so wie es ist.
    Love Parvati

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